17. Leipziger Hörspielsommer im Richard-Wagner-Hain Leipzig

Drei Gewinnerstücke und Live-Highlights setzen Zeichen für die Zukunft – das war der 17. Leipziger Hörspielsommer

Leipzig, 15. Juli 2019

Nach einer mit vielen Highlights gespickten zweiten Festivalhälfte geht der 17. Leipziger Hörspielsommer zu Ende und lockte wieder tausende Hörspielfans auf den Richard-Wagner-Hain. Das neuntägige Hörspiel-Open-Air, welches vom 6. bis 14. Juli stattfand, prämierte Nachwuchskünstler*innen, bot zahlreiche Live-Acts und präsentierte mehr als 70 Hörstücke in vielfältigen Themennachmittagen und -abenden. Die Fachjury des 17. Internationalen Hörspielwettbewerbs zeichnete in drei Kategorien die Hörstücke „Wolpertingers” von Cassandra Rink, „Call To Listen – ein postkolonialer Resonanzraum“ von Katharina Pelosi und „Der Betonflüsterer“ von Jan Bolender aus.

Der Leipziger Hörspielsommer, der durch die ehrenamtliche Arbeit von mehr als 30 aktiven Vereinsmitgliedern durchgeführt wird, begeisterte abermals tausende Besucher*innen mit einem abwechslungsreichen und kreativen Programm. Besondere Publikumsmagneten und Highlights waren der Krimiabend unter dem Motto „Pop – Mord – Perspektiven. Kein klassischer Fall von Killerstory“ am Sonntag, 7. Juli, mit Hörstücken von Andreas Ammer und Friedrich Dürrenmatt sowie der „Made in Leipzig“-Thementag am Montag, 8. Juli, mit dem Auftritt der Leipziger Musikgruppe „Amalaya“. Auch das Pappschattira Schaukastentheater, das die Geschichte „Giants Garden – Im Garten der Riesin“ präsentierte, sorgte am Dienstag, 9. Juli, für eine volle Wiese mit sehr vielen Familien. Mit dem Besuch des renommierten Hörspielkritikers Jochen Meißner und des Günter-Eich-Preisträgers Andreas Ammer fand sich auch Prominenz auf der Hörspielwiese ein: Im Rahmen  der „Retrospektive/Perspektive“ zum Günter-Eich-Preis, präsentiert von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, sprachen sie über das Lebenswerk von Ammer und FM Einheit und luden zum gemeinsamen Hören der Hörstücke „Sie sprechen mit der Stasi“ und „Radio Inferno“ ein, was mehr als 500 Besucher*innen auf die Wiese lockte. Nachdem das Stück „Drache Druuk und die schreckliche Prinzessin“, welches im vergangenen Jahr unter anderem im Internationalen Hörspielwettbewerb gewann, im Familienprogramm am Donnerstag, 11. Juli, abermals zahlreiche der jungen Hörspielfans begeisterte, ging es weiter mit einem Gastauftritt der Leipziger Geräuschkulisse. Kreative Hörstücke und der anschließende Live-Act „Ensemble Atonor & Erwin Stache: Drahtig – Elektrisch – Abgefahren“ sorgten für Begeisterung beim Publikum und setzten Zeichen für eine längere Zusammenarbeit. Am Freitag, 12. Juli, wurde das Wettbewerbswochenende mit dem 3. Hörspielmanuskriptwettbewerb eingeleitet (siehe Pressemitteilung vom 13.07.: hoerspielsommer-verein.de/2019/abraeumer-beim-hoerspielmanuskriptwettbewerb/).

Der Samstag und Sonntag waren dann komplett der Festivalauswahl des 17. Internationalen Hörspielwettbewerbs gewidmet. Mit dem „English Evening“ gab es zudem eine Neuerung im Programm des Leipziger Hörspielsommers: Am Samstagabend wurden nur englischsprachige Einsendungen des Wettbewerbs mit einer bilingualen Moderation präsentiert, während zahlreiche Besucher*innen dem regnerischen Wetter trotzten. Zudem folgten viele Wettbewerbsteilnehmer*innen der Einladung des Wettbewerbsteams und kamen für Interviews und Netzwerkveranstaltungen auf die Hörspielsommerwiese. Am Sonntag, 14. Juli, wurden um 18 Uhr die Gewinnerstücke durch die Fachjury bestehend aus Elisabeth-Rosemarie Hager (Freie Mitarbeiterin bei Deutschlandfunk Kultur, Abteilung Radiokunst), Juliane Kann (Dramaturgin, Autorin und Hörspielmacherin) und John Sauter (Gewinner des 16. Internationalen Hörspielwettbewerbs) ausgezeichnet. Prämiert wurden folgende Stücke:

„Wolpertingers” von Cassandra Rink in der Kategorie „Bestes englischsprachiges Stück”

„Call To Listen – ein postkolonialer Resonanzraum“ von Katharina Pelosi in der Kategorie „Bestes Feature”

„Der Betonflüsterer“ von Jan Bolender in der Kategorie „Bestes Hörspiel”

Mit einer lobenden Erwähnung wurden zudem die Stücke „Sproutzzz“ von Aaron Darrell, „Die Distanz war gegeben“ von Clemens Böckmann, „Schön ist auch anderswo aber hier bin ich sowieso“ von Carmen Orschinski und Nick Hauser, „Terrorkind“ von Karsten Laske, „Weiberworte“ von Annette Butzmann und „Hühner und überhaupt … oder – eigentlich ist es ja egal was zuerst da war“ von Rando Trost ausgezeichnet. Die genauen Jurybegründungen können hier nachgelesen werden: PDF [0,1 MB].

Der Hörspielsommer e.V. bedankt sich bei seinen Kultur- und Medienpartnern detektor.fm, MDR Kultur und Radio Blau, die die Gewinnerstücke in ihrem Programm ausstrahlen werden. Detektor.fm macht den Start und präsentiert jeweils einen der drei Gewinner an den nächsten drei Sonntagen (21. Juli, 28. Juli und 4. Juli) ab 18 Uhr im Wortstream: https://detektor.fm/stream/0.

Anschließend wurde der BMW Innovationspreis in Kooperation mit dem BMW Group Werk Leipzig für das Stück „Der Diamant der Zeit“ von der Klasse 6.3 der Neuen IGS in Göttingen und Brit Hennig verliehen. Das Hörspiel gewann die Publikumsabstimmung und damit ein Preisgeld von 1.000 €.

Zum großen Finale gab es nicht nur einen, sondern zwei Live-Acts: Zunächst begeisterten Natascha Gangl & Rdeča Raketa mit ihrem Stück „Die Revanche der Schlangenfrau“ die vielen Hörspielfans. Mit kreativen digitalen Sounds und einer verstrickten Geschichte zogen sie das Hörspielsommerpublikum in den Bann. Der Vorstand des Hörspielsommer e.V. bedankte sich anschließend mit emotionalen Worten bei allen Mithelfenden, Ehrenamtlichen und Gästen für die außerordentliche Unterstützung. Außerdem lud er dazu ein, sich noch der Audio-Performance „PARKMANIA“ des Leipziger Künstlerkollektivs friendly fire anzuschließen. Während eines perfomativen Spaziergangs durch den Leipziger Palmengarten wurde den etwa 60 Teilnehmenden eine außergewöhnliche Tour als Kollektiv durch die nächtliche Parkanlage mit Kostümen und Lichtspielen geboten und stellte so einen perfekten Abschluss für die gelungenen Festivaltage dar.

Wer noch einmal alle Hörspielproduktionen des 17. Internationalen Hörspielwettbewerbs und des 3. Hörspielmanuskriptwettbewerbs nachhören möchte, kann eine Kassette mit Downloadcode für alle Stücke beim Hörspielsommer e.V. erwerben. Alle Infos unter: https://hoerspielsommer-verein.de/wettbewerbe/veroeffentlichungen/

Der Leipziger Hörspielsommer ist eines der bundesweit bedeutendsten Foren für Hörspielkunst. Ausgerichtet vom Hörspielsommer e.V. findet das mehrtägige, ein-trittsfreie Festival seit 2003 in Leipzig statt. Das Festival versteht sich als Publikumsveranstaltung, Newcomer*innen-Plattform und Treffpunkt der Hörspiel-szene.

Das komplette Programm gibt es unter: hoerspielsommer.de
Weiteres Pressematerial: hoerspielsommer-verein.de/presse

Ansprechpartner: Lukas Wortmann, 01708411989, presse@hoerspielsommer.de

Die Pressemitteilung als PDF [0,4 MB]

“Die Rettung des Herrn P. durch ein Pferd namens Roswitha” räumt beim dritten Hörspielmanuskriptwettbewerb kräftig ab

Leipzig, 13. Juli 2019

Am gestrigen Tag, dem 12. Juli, präsentierte der 17. Leipziger Hörspielsommer den zweiten seiner drei Hörspielwettbewerbe. Wie schon in den vergangenen Jahren stand der Freitagabend vor dem letzten Festivalwochenende ganz im Zeichen des Hörspielmanuskriptwettbewerbes. Bei der Preisverleihung auf der Wiese wurden nicht nur die besten Manuskripte, sondern auch die besten Vertonungen ebendieser von einer Fachjury prämiert.

Bereits zum dritten Mal wurde im Herbst 2017 der auf zwei Jahre angelegte Hörspielmanuskriptwettbewerb des Hörspielsommer e.V. in Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar ausgeschrieben. Zehn der insgesamt 86 eingesendeten Manuskripte für Kurzhörspiele wurden anschließend von versierten Juror*innen für eine Vertonung ausgewählt. Für die Jury, bestehend aus Barbara Gerland, Redakteurin beim Deutschlandfunk Kultur, Nathalie Fingerhut, Autorin und Gewinnerin des zweiten Hörspielmanuskriptwettbewerbes sowie dem Komponisten und Hörspielmacher Ulrich Bassenge, waren bei der Auswahl vor allem die Texte interessant, bei denen sie sich so gar nicht vorstellen konnten, wie die Umsetzung aussehen könnte.

Im vergangenen Jahr wurden diese zehn ausgewählten Manuskripte schließlich von Studierenden des Studiengangs Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Studiengangs Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar auf vielfältigste Art und Weise umgesetzt und produziert. Insgesamt entstanden 28 Kurzhörspiele, von denen 12 am Freitagabend auf der Wiese präsentiert wurden. Viele der Manuskripte wurde in zwei verschiedenen Hörspiel-Versionen gespielt, was dazu führte, dass man zwar den Text wiedererkannte, von den unterschiedlichen Interpretationen in der Umsetzung aber völlig überrascht war.

Knappe 100 Zuhörer*innen trotzten dem eher kalt-regnerischen Wetter am Abend und ließen sich gutgelaunt von Fabian Kühlein durch das Wettbewerbsprogramm führen, der als künstlerischer Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar in der Professur für experimentelles Radio tätig ist. Am Ende des Abends war auch er es, der zusammen mit dem Hörspielsommer e.V. die Sieger*innen auf der Hörspielbühne kürte.
In der Kategorie “Bestes Manuskript” wurden Mara May mit dem Text “Reste von Gestern” (Platz 1), Carola Grubers “Die Rettung des Herrn P. durch ein Pferd namens Roswitha” (Platz 2) sowie Heike Falkenberg mit ihrem Manuskript “Brede und Dürr” ausgezeichnet.
Preisträger in der Kategorie “Umsetzung/Regie” sind Paula Noack, Paula Erb und Julia Frieß mit ihrer Vertonung des Textes “Die Rettung des Herrn P. durch ein Pferd namens Roswitha” (Platz 1), Susanne Altmanns Fassung von “Brede und Dürr” (Platz 2) und Severin Schenkel, die ebenfalls mit der Umsetzung des Manuskriptes “Die Rettung des Herrn P. durch ein Pferd namens Roswitha” überzeugen konnte.

Wer noch einmal alle 28 Hörspielproduktionen nachhören mag, kann eine Kassette mit Downloadcode für alle Stücke beim Hörspielsommer e.V. erwerben. Alle Infos unter: https://hoerspielsommer-verein.de/wettbewerbe/veroeffentlichungen/

 

Der Leipziger Hörspielsommer ist eines der bundesweit bedeutendsten Foren für Hörspielkunst. Ausgerichtet vom Hörspielsommer e.V. findet das mehrtägige, ein-trittsfreie Festival seit 2003 in Leipzig statt. Das Festival versteht sich als Publikumsveranstaltung, Newcomer*innen-Plattform und Treffpunkt der Hörspiel-szene.

Das komplette Programm gibt es unter: hoerspielsommer.de
Weiteres Pressematerial: hoerspielsommer-verein.de/presse

Ansprechpartner: Marie Wolff, 015111130006, presse@hoerspielsommer.de
Pressemitteilung als PDF

 

Live-Radio, Krimis, Leipziger Hörspielkunst und Schaukastentheater lockten in der ersten Festivalhälfte zahlreiche Besucher*innen auf die Hörspielwiese

Leipzig, 10. Juli 2019

Der am 6. Juli 2019 gestartete 17. Leipziger Hörspielsommer blickt auf eine sehr erfolgreiche erste Festivalhälfte zurück. Nach dem feierlichen Eröffnungstag lockten Programmhighlights wie eine Live-Kindersendung von Radio Blau, ein Krimiabend, der „Made in Leipzig“-Thementag mit Live-Musik von Amalaya und ein einzigartiges Familienprogramm mit Schaukastentheater zahlreiche Besucher*innen auf den Richard-Wagner-Hain. Das Open-Air-Event bietet noch bis zum 14. Juli täglich ab 14 Uhr am Wochenende und ab 16 Uhr in der Woche zahlreiche Hörspiele, Live-Acts und Workshops für Hörspielbegeisterte an.

Nach dem Eröffnungstag mit dem 11. Kinder- und Jugendhörspielwettbewerb und dem Themenabend „Zwischen Menschlichkeiten“ am Sa., 6. Juli, ging es am So. 7. Juli, ab 14 Uhr fulminant weiter: Die Live-Kindersendung „Conexion Glocal Infantil“ rund um Radio Blau-Moderator Gerardo begeisterte Jung und Alt. Mit seinem sympathischen, authentischen und vor allem internationalen Literatur- und Musikprogramm holte er auch afrikanische und lateinamerikanische Klänge auf den Richard-Wagner-Hain. Die Autor*innen Paula und Taba Keutcha lasen live auf der Bühne aus ihren Texten vor. Das schien gut anzukommen, denn das Publikum wuchs und wuchs bis zum späten Nachmittag auf mehrere hunderte Besucher*innen an. Zum Krimiabend fanden sich dann an die 500 Menschen auf dem Richard-Wagner-Hain ein und lauschten mit Begeisterung Produktionen wie „Tatsachenreihe“ von Andreas Ammer, Andreas Gerth und Martin Gretschmann.

Der darauffolgende Tag war ganz dem Motto „Made in Leipzig“ gewidmet. Das Familien- und Abendprogramm bestach durch Produktionen von und mit Leipziger*innen. Unter dem Motto „Auf dem Weg nach Oobliadooh … und zurück“ fand das Werk von Fritz Rudolf Fries durch Gespräche mit der Fritz-Rudolf-Fries-Gesellschaft und dem Stück „Last Exit to El Paso“ einen besonderen Stellenwert. Anschließend heizte die Leipziger Band Amalaya in sechsköpfiger Besetzung bei lateinamerikanischen, arabischen und mediterranen Klängen die hohe Zahl von Zuhörer*innen ordentlich auf und motivierte sogar zum gemeinsamen Tanz vor der Festivalbühne.

Am Festivaldienstag begann das Hörspielprogramm bereits um 9:30 Uhr mit dem Weckruf „Auf ins Abenteuer“. Neben „Cowboy Klaus Geschichten“ und „Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ sorgte das Pappschattira Schaukastentheater mit dem Stück „Giants Garden – Im Garten der Riesin“ für den Besuch von hunderten Kindern auf der Hörspielwiese. Auch im Familienprogramm am Nachmittag zum Thema „Hier kreucht und fleucht es aber!“ begeisterte die Bühnenshow nochmal das Publikum, bevor es dann am Abend um das Dilemma „Landlust/Landfrust“ ging. Mit dem Besuch der Hörspielautor*innen John Sauter, Elena Zieser und Maria A. Schmidt wurde nicht nur den kreativen Hörspielen und Features ein Ohr geschenkt, sondern auch das Gespräch zu den teils sehr persönlichen und existenziellen Werken und Themen gesucht.

Die zweite Festivalhälfte beginnt am Mi., 10. Juli, um 16 Uhr mit einer Hommage an Christine Nöstlinger in Form der Hörstücke „Die Sache mit dem Gruselwusel“ und „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“. Abends wird es sehr prominent auf der Wiese, wenn wir bei der Retrospektive/Perspektive zum Günter-Eich-Preis die diesjährigen Preisträger Andreas Ammer und FM Einheit begrüßen dürfen. Im Gespräch werden sie von ihrem Lebenswerk erzählen und die aktuellen Trends der Hörspielszene beschreiben. Zu hören gibt es ihre überaus renommierten Werke „Sie sprechen mit der Stasi“ und „Radio Inferno“ – ein absolutes Highlight für alle Freund*innen des auditiven Mediums.

Am Festivaldonnerstag, 11. Juli, wartet das Familienprogramm mit einem Mitmach-Hörspiel und dem preisgekrönten Stück „Drache Druuk und die schreckliche Prinzessin“ auf. Am Abend übernimmt die Leipziger Geräuschkulisse die Moderation und führt durch ein buntes Programm mit vielen Gästen und dem Live-Act „Ensemble Atonor & Erwin Stache: Drahtisch – Elektrisch – Abgefahren“.

Der anschließende Freitag führt im Familienprogramm zunächst in ferne Länder mit Stücken auf russischer Sprache und welchen, die in Lateinamerika spielen. Ab 18 Uhr beginnt dann das Wettbewerbsfinale des Leipziger Hörspielsommers mit dem 3. Hörspielmanuskriptwettbewerb. Für diesen wurden im vergangenen Jahr zehn Hörspielmanuskripte eingereicht und gelesen, die nun in diesem Jahr von Studierenden des Experimentellen Radios der Bauhaus-Universität Weimar und Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen in Kurzhörspielen umgesetzt und produziert wurden. Am Ende werden die Gewinnerstücke durch eine Fachjury ausgezeichnet. Außerdem können sich die Besucher*innen abends ab 22 Uhr auf einen Audiowalk durch den Palmengarten  mit dem Titel „PARKMANIA“ von dem Leipziger Künstlerkollektiv „friendly fire“ freuen. Dieser findet ein zweites Mal am folgenden Samstagabend, 13. Juli, um 22 Uhr statt.

Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juli, werden jeweils um 14, 15:30 und 17 Uhr Hörspielworkshops für Kinder ab sechs Jahren von Lea Hardock angeboten. Die restliche Zeit des Wochenendes wird komplett gefüllt von einem der Highlights des diesjährigen Hörspielsommers: Im 17. Internationalen Hörspielwettbewerb werden 22 Hörspielproduktionen aus insgesamt acht Ländern präsentiert. Am Samstagabend gibt es 19 Uhr im Rahmen des Wettbewerbs außerdem einen English Evening mit ausschließlich englischsprachigen Stücke. Die Bandbreite reicht dabei von Hörspielen und Audiokunst bis hin zu Features. Es werden leichtfüßige Geschichten, harte Biopics, amüsante Satire und Science-Fiction geboten – es ist also für jede und jeden etwas dabei. Prämiert werden die Gewinnerstücke am Sonntagabend um 18 Uhr durch eine extra gecastete Fachjury. Den krönenden Festivalabschluss bilden in diesem Jahr Natascha Gangl & Rdeča Raketa mit ihrem Stück „Die Revanche der Schlangenfrau“.

Der Leipziger Hörspielsommer ist eines der bundesweit bedeutendsten Foren für Hörspielkunst. Ausgerichtet vom Hörspielsommer e.V. findet das mehrtägige, ein-trittsfreie Festival seit 2003 in Leipzig statt. Das Festival versteht sich als Publikumsveranstaltung, Newcomer*innen-Plattform und Treffpunkt der Hörspiel-szene.

Das komplette Programm gibt es unter: hoerspielsommer.de
Weiteres Pressematerial: hoerspielsommer-verein.de/presse

Verfasser: Lukas Wortmann
Ansprechpartner: Lukas Wortmann, 01708411989, presse@hoerspielsommer.de

Die Pressemitteilung als PDF [0,4 MB].

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